Architektur3

Johann Sebastian Bach Straße

Neubau einer Wohnsiedlung

Ausgangsituation für die Neuplanung waren zwei sanierungsbedürftige Wohnzeilen, welche als kostengünstige Ersatzbauten für kriegszerstörte Wohnhäuser in den 50er Jahren errichtet worden waren, aber aufgrund der ungünstigen Struktur (kein ebenerdiges Erdgeschoss, unflexible kleine Grundrisse, mangelhafte Bausubstanz) keinen zukunftsfähigen Umbau erlaubten. Deshalb bauen die neuen Wohngebäude zwar städtebaulich auf der ortstypischen Vorgängerbebauung aus zweigeschossigen sattelgedeckten Reihenbauten auf, bieten darüber hinaus aber eine Varianz an verschieden Wohn- und Eigentumsformen und eine Streuung von Wohnungsgrößen. Der alte Baumbestand an der Johann-Sebastian-Bach-Straße und auch in den rückwärtigen Gärten bietet einen grandiosen Rahmen für die modernen Wohnanlage mit 14 Reihenhäusern für Familien auf der Südseite und insgesamt 27, darunter auch zwei rollstuhlgerechten Mietwohnungen in der Nordzeile. Mit einem hohen Anspruch an eine energieeffiziente Bauweise entstanden die Häuser nach dem Freiburger Modell und teilen sich eine gemeinsame Heizzentrale auf BHKW-Basis. 

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