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Aktuell

15.03.2019

Wohnraum für alle bezahlbar machen.

Sabine Wölfle MdL und Daniel Born MdL besuchen alten Gutshof und das Bauinformationszentrum bizzz in Gutach

Daniel Born und Sabine Wölfe im Gespräch mit Klaus Wehrle

„Es geht. Wohnraum kann bezahlbar, nachhaltig und sozial sein“, stellt der Architekt und Projektleiter Klaus Wehrle gleich zu Beginn des gemeinsamen Besuches fest. Die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle, der Wohnraumexperte Daniel Born MdL, der Waldkircher Oberbürgermeister Roman Götzmann sowie der Gutacher Bürgermeister Urban Singler hatten sich an diesem Nachmittag gemeinsam mit Klaus Wehrle beim alten Gutshof in Gutach eingefunden, um sich aus erster Hand über die wohnungsbaupolitischen Herausforderung der Gegenwart zu informieren. Im ehemaligen Gutshof der Familie Gütermann realisiert die RegioWerk GmbH durch denkmalgerechte Sanierung ein gemischtes Wohnkonzept mit 18 Eigentumswohnungen. Das Besondere: durch das Bauen in sogenannten Baugruppen, können die Baukosten erheblich gesenkt werden - bei gleichzeitiger Beibehaltung hoher Qualitätsstandards. Die geringeren Baukosten ermöglichen somit spürbar niedrigere Mieten. Eine erhebliche Entlastung vor allem für junge Familien. Der wohnungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Daniel Born MdL, zeigte sich begeistert von dem Projekt: „Es freut mich, wenn Bauträger ihre soziale Verantwortung ernst nehmen. Solche Beispiele sind Leuchttürme für Baden-Württemberg“, so Born.

Im Anschluss nutzten die beiden Abgeordneten die Gelegenheit, sich ebenfalls über das besondere Konzept des Bauinformationszentrums BIZZZ zu informieren. Rund 50 mittelständische Handwerksbetriebe, Architekten, Banken und Dienstleister aus der Region präsentieren dort auf mehreren Ebenen alles Wissenswerte über das Thema Wohnen und Bauen. Sabine Wölfle wünscht sich einen Paradigmenwechsel in der Wohnungspolitik. „Wohnraum sollte kein reines Spekulationsgut sein. Wohnen ist ein absolutes Grundrecht. Wir benötigen daher Wohnkonzepte, die erstens bezahlbar und zweitens praktikabel sind. Das Land muss hier als politischer Akteur viel stärker in Erscheinung treten“, resümiert Wölfle.

Emmendingen, 25.03.2019 (Quelle: Wahlkreisbüro Sabine Wölfe)

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